Venzianische Festung in Ierapetra

Ierapetra (griechisch Ιεράπετρα (f. sg.)) ist eine Stadt im Südosten der griechischen Mittelmeerinsel Kreta und Verwaltungszentrum der gleichnamigen Gemeinde (griechisch Δημος, Dimos). Sie ist die südlichste Stadt Europas (ohne Zypern, das geographisch zu Asien gehört). Ierapetra liegt an der schmalsten Stelle Kretas: Von der Süd- bis zur Nordküste sind es hier nur 12 Kilometer Luftlinie.
In der Antike trug die Stadt den Namen Hierapytna. Die frühsten Reste der Stadt datieren erst ins fünfte vorchristliche Jahrhundert. Sie erlangte die Vorherrschaft über die südöstliche Region Kretas; diese Blütezeit dauerte bis zur Eroberung 67 v. Chr. durch die Römer.
Bei der Eroberung durch die Araber 824 wurde die Stadt schwer zerstört, doch danach wieder aufgebaut. Eine neue Blüteperiode erlebte sie in der venezianischen Epoche vom 13. bis zum 17. Jahrhundert – seit dieser Zeit trägt sie den heutigen Namen Ierapetra.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ierapetra

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