Station 3 – Johanneskirche

3.Johanneskirche

Dreischiffige, flach gedeckte Basilika mit dem in Süddeutschland ungewöhnlichen Stützenwechsel zwischen Haupt- und Seitenschiff.

Um 1200/1205 wurde das Langhaus im spätromanischen Baustil errichtet.

Der im Osten angrenzende Turmchor mit dem ins Achteck übergehenden Turm ist um 1240/1250 entstanden. Der höher gelegene Altarraum mit Rippengewölbe endet in einem mächtigen Schlussstein.

Der Anbau desOstchores und der heutigen Sakristei wurde im frühgotischen Baustil errichtet.

Im Bauernkrieg 1525 brannte die Kirche aus. Den großen Stadtbrand von 1707 und die Zerstörungen beim Luftangriff am 12. April 1945 überstand die Kirche unbeschadet.

Vor der Reformation bis 1534 war sie Kapitelort und Zentralkirche des Landkapitels Weinsberg im Bistum Würzburg. Sie ist Johannes dem Täufer geweiht. Weinsberg ist Sitz eines Evangelischen Dekanats.

 

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