Station 16 – Stadtmauer

16.Stadtmauer

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts in Buckelquaderbauweise aus Schilfsandstein errichtet.

Der Mauerring bestand aus einem überdachten Wehrgang, der durch einen Vorgelagerten mit Wasser gefüllten Stadtgraben geschützt war. Die Mauer in der Talaue wurde auf„schwimmenden“ Holzpfählen aus Eichenholz errichtet und war bis zu 8 Meter hoch und bis zu 1,5 Meter dick, ihre Gesamtlänge belief sich auf  1327 Meter.

Insgesamt sieben Türme überragten die Stadtmauer, darunter zwei Tortürme: der Obere und der Untere Stadttorturm.

Seit dem frühen 19. Jahrhundert fielen immer mehr Teile der Befestigung der zunehmenden Vergrößerung der Stadt zum Opfer.

 

17.Wachturm

Im Volksmund auch Kühturm, Säuturm oder Saubachturm genannt. Er war als einer von insgesamt sieben Stadttürmen in die südliche Stadtmauer eingebunden.

Seine staufischen Buckelquader weisen auf das frühe 13. Jahrhundert als Entstehungszeitpunkt hin.

1784 als Armenunterkunft bezeugt. 1811 befand sich hier die Wohnung und Wachstube des Nachtwächters.

1853 brannte der Turm aus, wurde aber noch im selben Jahr wieder hergerichtet.

Heute befinden sich im Turm Vereinsräume und eine Heimatstube.

 

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