Skálholtsdómkirkja

Die evangelisch-lutherische Skálholtsdómkirkja (deutsch Kathedrale von Skálholt) ist die Kathedralkirche des ehemaligen Bistums Skálholt, die auf dem südwestisländischen Gut Skálholt steht. Als Bischofssitz des Landes galt Skálholt über sieben Jahrhunderte lang als kulturelles Zentrum Islands. 1542 wurde in der Diözese die Reformation eingeführt, seither ist das Bistum lutherisch besetzt.
Im Jahr 1956 wurde anlässlich des 900. Jubiläums der Bistumsgründung der Grundstein zum Bau der Kathedrale gelegt, die am 21. Juli 1963 unter Anwesenheit des Premierministers Bjarni Benediktsson durch Bischof Sigurbjörn Einarsson geweiht wurde. Der Bau der – vom Haupteingang bis zur Apsis – 30 Meter langen Kathedrale wurde von Norwegern, Schweden und Finnen unterstützt; das Hauptaltarbild gestaltete die Isländerin Nína Tryggvadóttir, die Bleiglasfenster wurden von ihrer Landsfrau Gerður Helgadóttir entworfen.

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