Ev. Johanneskirche – Mitte

Die liegt am Ökolampadiusplatz 1 in der nordwestlichen Ecke der Weinsberger Altstadt, höher als die anderen Gebäude in der Altstadt mit Ausnahme der Weinsberger Burg, die sich ihrerseits im Nordwesten über die Kirche erhebt. Der die Kirche umgebende Kirchhof (der heutige Ökolampadiusplatz), der im Westen und Norden direkt an die Stadtmauer grenzt, wurde lange Zeit als Friedhof genutzt, ab 1617 nur noch für Familiengräber. 1807 wurde der Friedhof endgültig aufgelassen. Ein 1869 auf dem Platz aufgestelltes Denkmal für den in Weinsberg geborenen Reformator von Basel Johannes Oekolampadius, der an der Kirche gepredigt hatte, wurde 1967 wegen Verwitterung wieder entfernt und durch eine Inschrift an der Umfassungsmauer des Platzes ersetzt. In unmittelbarer Nachbarschaft der Kirche, am Oekolampadiusplatz 2, befindet sich die 1807 erbaute ehemalige Weinsberger Mädchenschule. Die Kirchstaffel, eine breite Treppe, verbindet den Oekolampadiusplatz an seiner südwestlichen Ecke mit dem unterhalb und südlich gelegenen Weinsberger Marktplatz. An der Kirchstaffel, direkt unterhalb des Oekolampadiusplatzes, steht das Dekanatsgebäude des Kirchenbezirks Weinsberg. Weitere erhaltene Gebäude an der Kirchstaffel dienten im Lauf der Jahrhunderte als Pfarrhaus, Rathaus, Diakonat, Lateinschule und Mesnerei.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_%28Weinsberg%29

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