Chania – Altstadtgassen

Chania (griechisch Χανιά (n. pl.)) ist eine Hafenstadt auf der griechischen Insel Kreta. 53.910 Einwohner leben (laut Volkszählung von 2011) in der eigentlichen Kernstadt der Gemeinde, die damit nach Iraklio die zweitgrößte Siedlung auf der Insel ist. Gleichzeitig ist Chania der Hauptort des gleichnamigen Regionalbezirks, der ehemaligen Präfektur Chania, der den gesamten Westen Kretas umfasst. Chania war von 1841 bis 1971 die Hauptstadt der Insel Kreta.

Östlich des Stadtgebiets von Chania in der Souda-Bucht befindet sich der Fährhafen der Stadt, von dem eine tägliche Verbindung nach Piräus besteht. Der internationale Flughafen von Chania befindet sich ungefähr 12 Kilometer nordöstlich auf einer Ebene der Akrotiri-Halbinsel.

Bis zum Jahr 2010 bestand die Gemeinde Chania nur aus dem unmittelbaren Stadtgebiet und grenzte im Osten und Südosten an die Gemeinden Akrotiri und Souda. Westlich der Stadt lag die Gemeinde Nea Kydonia. Die südlich an die geschlossene Stadtbebauung angrenzenden Vororte in Richtung Schnellstraße (New Road) gehörten schon zur Gemeinde Eleftherios Venizelos.

Mit dem Kallikratis-Gesetz von 2010 wurden die Gemeinden Akrotiri, Eleftherios Venizelos, Keramia, Nea Kydonia, Souda und Theriso mit der Stadt Chania zur Gemeinde Chania zusammengefasst. Seitdem grenzt die Gemeinde im Osten an die Gemeinde Apokoronas, im Süden an Sfakia und im Westen an die Gemeinde Platanias. Die Bedeutung als Hafenstadt hat Chania durch die Eingemeindung von Souda wieder zurückgewonnen. Alle Fährlinien mit dem ausgeschriebenen Ziel „Chania“ laufen den tiefen Naturhafen der Souda-Bucht (Όρμος Σούδας) an, der Stadthafen von Chania hat für größere Schiffe eine zu geringe Wassertiefe.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chania

 

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