Blick über den Palmenwald und Strand von Vai

Für den Tourismus „entdeckt“ wurde Vai in den 1970er-Jahren von den übrig gebliebenen „Alt-Hippies“, die sich aus Matala und Preveli zurückzogen.
Als Mitte der 1970er Jahre der Geheimtipp Vai die Runde bei Rucksacktouristen in ganz Europa machte, wurde aus Vai eine Mischung aus chaotischem Zeltplatz und Müllkippe, worauf die Gesetzeshüter rigoros reagierten. Vai wurde eingezäunt und zum Naturschutzgebiet erklärt, Wildcamper und die restlichen dort verbliebenen „Hippies“ mit drastischen Methoden vertrieben. Das tat dem einmaligen Biotop sehr gut, der erholte sich wieder, der Strand wurde sauber. Dann „entdeckte“ der Tourismus Vai neu. Der Palmenstrand, der zum Grundbesitz des Klosters Toplou gehört, erlebte seinen zweiten „Run“ als Attraktion für Tagestouristen, die dort täglich mit mehreren Bussen eintreffen. Von dem Palmenwald ist heute nur noch ein schmaler Streifen am Strand zu begehen, der Rest ist für den Publikumsverkehr nicht geöffnet.
Der Palmenstrand ist heute eine touristische Hochburg Ostkretas, mit mehreren Tausend Besuchern in jedem Jahr. Nächstgelegene Städte sind Palekastro und Sitia.

 

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