Armeni – Grabkammer

Das größte der Gräber befindet sich am Südende des umzäunten Geländes. Es besitzt einen Dromos von 16 Metern Länge und eine quadratische Grabkammer mit 5 Metern Seitenlänge. Das unterscheidet sich von anderen durch eine umlaufende, aus dem Fels herausgearbeitete Steinbank.
Die Grabanlagen stammen aus den Jahrhunderten von etwa 1390 bis 1190 v. Chr., einer Zeit, die heute als Nachpalastzeit, genauer Spätminoisch III A und III B, bezeichnet wird. Es handelte sich meist um Kuppelgräber mit jeweils zugeschüttetem Zugangskorridor, in der Archäologie Dromos genannt. Die Dromoi führten rampenartig in den Untergrund aus Kalkstein, viele mit einigen in den Fels eingearbeiteten Treppenstufen beginnend. Vor die Grabkammern waren Steinplatten gesetzt, um sie nach außen zu verschließen.

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